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GV der Walliser Veteranen

13.02.2018 - 82 Schützenveteranen und 1 Veteranin trafen sich am vergangenen Samstag im Zivilschutzzentrum Grône zur GV 2017. Somit verdankte eine stattliche Anzahl Schützen die Arbeit des aktiven Komitees um Präsident Pierre Geiger mit Präsenz und Interesse. Die ordentlichen Traktanden wurden trotz Zweisprachigkeit, welche bei den VS-Veteranen geschickt gepflegt wird, speditiv abgehakt.

9 Schützen konnten mit Erreichen des 80. Lebensjahres die «Beförderung» zum Ehrenveteranen in Empfang nehmen. Aus dem Oberwallis: Klaus Burgener aus Ried-Brig; Leopold Ittig (Glis); Franz Ritler, Wiler; Gérard Voisard (Glis) und Rudolf Ritz (Bitsch). Leider waren aus diversen Gründen nur gerade  3 Geehrte anwesend (siehe Foto). Bei den KK-Schützen wurde diese Ehre 5 Schützen mit 75 Jahren zuteil, darunter Médard Juon (Stalden) und Johann Luggen (Glis).

Abgottspon und Kronig neu im Vorstand!

Beim Traktandum Wahlen zeigte sich die weitsichtige Arbeit des Vorstandes. Da Komiteemitglieder bei den Walliser Veteranen mit 75 Jahren zurücktreten „müssen“, kann mittelfristig geplant werden. Die Suche nach zwei zusätzlichen Vorstandsmitgliedern gestaltete sich überraschend positiv:

Beat Abgottspon (Staldenried) und Louis Kronig (Brig) erklärten sich schon im Vorfeld der GV bereit, in Zukunft am Vorstandstisch Platz zu nehmen und die Geschicke der Walliser Schützenveteranen mit zu leiten. Erneut vergebliche Suche hingegen nach einem Fahnenträger, der den 500 Mitglieder umfassenden Verband vor allem bei Beerdigungen vertreten soll. So wird die Fahne wie bis anhin von einem Vereinskollegen des Verstorbenen zum letzten Gruss getragen….(Die Fahne ist zugegebenermassen schwer……)

Positive Einstellung zum Schiesssport

Im Jahresbericht wärmte Präsident Geiger nicht etwa nur das vergangene Jahr noch einmal auf, sondern kommentierte in erster Linie eine Umfrage zum Thema Schiesssport der Schweiz: Für 43% der Schweizer/innen ist der Schiesssport ein Sport wie jeder andere auch. 23% sehen ihn eher als eine schweizerische Tradition und nur jeder 20. Befragte ist der Meinung, Schiesssport sollte strikt verboten werden, da er „zur Gewalt verleiten würde“. Dabei ist die Zahl der Unfälle im Schiesssport mehr als marginal, verglichen mit anderen,  für das Gesundheitswesen „teuren“ Sportarten.

Der Vorstand traf sich zu mehreren internen Sitzungen,  meist in Brämis,  zu nationalen Konferenzen in Aarau und Schwadernau, zu Schiessanlässen im Jura, in Thun (JUVE) sowie im Wallis (Jahresschiessen in Sion und Savièse).

Im Namen des Zentralvorstandes der Veteranen wandte sich Jean-Pierre Kunz perfekt zweisprachig an die Schützen: Der Rückgang  der Veteranen bei Schiessanlässen betrage zwar nur 2-3%, müsse aber im Detail analysiert werden. Sorgen bereitet dem CH-Vorstand das Überleben der Zeitung „Schweizer Veteran“: 1000 neue Abonnenten müssen  2018  rekrutiert werden, ansonsten dem Traditionsblatt eine unpersönliche Internetseite droht.

WSSV- Chef Hugo Petrus nahm die Olympischen Spiele in Süd-Korea zum Anlass, auf die schlichtende und verbindende Aufgabe des Sports hinzuweisen, welche offenbar im fernen Asien zu funktionieren scheint.

Auflageschiessen boomt!

Fredy Abgottspon, Pionier und Ressortleiter des Auflageschiessens, stellte den Veteranen die neue Disziplin vor, welche bei vielen Schützen ab 55 Jahren einen neuen Motivationsschub auslösen soll und schon zu einem mittleren Boom mit erstaunlich hohen Resultaten geführt hat, auch im Wallis. Wer den Mut hat, sich einzugestehen, dass es ohne Auflage nicht mehr so gut geht, wird seine Schiesshilfe nicht mehr aus der Hand geben!

Die Jahresschiessen 2018 Gewehr und Pistole finden am 11. und 12. Mai in Visp statt; die KK-Schützen treffen sich am Pfingstmontag, 21. Mai, in Staldenried. Der Vorstand beschloss übrigens eine Erhöhung des Preisgeldes für die Jahresschiessen in der Absicht, dass mehr Veteranen mitmachen werden. Die Jahresrechnung schloss mit einem kleinen Gewinn von 379.—Franken ab.

Bei einem langen Apéro und einem  Mittagessen – es schien niemandem an Gesprächsstoff zu fehlen- fand die GV der Veteranen einen gewohnt gemütlichen Ausklang. Und beim Abschied hörte man am meisten folgende 2 Sätze: „Bleib gesund und … bonne saison!“ Das verstand nun wirklich jeder Veteran, mit und ohne Hörgerät! (Francis Pianzola)

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